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Was haben Suizidtrauer und Suizidalität miteinander zu tun?

 

Wir sehen zwei Verbindungen, weswegen wir diese Informationen hier aufnehmen:

 

Trauerbewältigung - Ringen um Verständnis

Bei den zermürbenden Bemühungen, den Suizidverstorbenen zu verstehen und nachzuvollziehen, was passiert ist, hat die Zeit vor dem Suizid einen hohen Stellenwert.

Kenntnisse über die Abläufe vor dem Suizid ändern nichts mehr an dem, was passiert ist. Aber sie können dazu beitragen, versöhnlicher mit dem Verstorbenen umzugehen oder die eigenen Reaktionen klarer einzuordnen.

Suizidalität und Suizidtrauer sind zwei sehr unterschiedliche Problemkreise. Die Krisen der Betroffenen haben nur wenig gemeinsam, so geht es z.B. bei Suizidalität um Distanz und Nähe, Behandlungsmöglichkeiten usw. während in der Trauer Abschied und Todestage, Fragen nach dem Sinn des eigenen Lebens usw. belastend sind. Daher benötigen Suizidaltität und Suizidtrauer unterschiedliche Hilfsangebote.

Der Schwerpunkt der AGUS-Arbeit liegt auf der Bewältigung der Trauer nach einem Suizid, darin haben wir Erfahrung.

Bei den Informationen zu Suizidalität beschränken wir uns auf wenige Aussagen und verweisen auf andere Internetseiten.

 

Suizidgedanken in der Trauer nach Suizid

Nach dem Suizid eines nahe stehenden Menschen scheint das Leben der Hinterbliebenen zerstört. Alles, auf das man bisher vertraute, kommt ins Wanken. Suizidtrauer ist eine schwere Lebenskrise.

In dieser Zeit können manchmal auch Gedanken an den eigenen Tod auftreten. Häufig führen diese Gedanken zu einer Neuordnung des Lebens, zur Überprüfung der eigenen Werte und Lebensinhalten. Fast alles wird neu geordnet. 

Wenn Sie bemerken, dass bei Ihnen Gedanken an Selbsttötung zunehmend auftreten und immer mehr Macht gewinnen, ist es an der Zeit, sich professionelle Unterstützung zu suchen.