AGUS e.V.

- für Suizidtrauernde bundesweit -

Gruppenleiter-Einführungsseminar

LeitungUrsula Nießen/Karin Arnd-Büttner/Elfie Loser/Dietlind Marsch
Wann06.04. - 08.04.2018
Wo92318 Neumarkt/Opf.
Seminargebühren80,– €
Unterkunft/Verpflegung171,– € | 1 Person | EZ | Vollpension

 

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Das Seminar wendet sich an Menschen, die eine AGUS-Gruppe gründen möchten oder die bereits eine AGUS-Gruppe leiten. Selbsthilfegruppen haben eine besondere Dynamik, die die Leitenden vor verschiedene Probleme stellt. Die eigene Betroffenheit ist ein großes Plus, kann aber auch zu Überforderungen führen. An diesem Wochenende wollen wir uns darüber austauschen, wie eine Selbsthilfegruppe strukturiert und begleitet werden kann, ohne dass die Leitenden dabei zu kurz kommen.

Wir werden uns mit Gruppendynamik allgemein beschäftigen, aber auch mit dem Anliegen von Trauergruppen und dem besonders starken Leidensdruck in einer Gruppe für Trauernde nach einem Suizid. Die Beispiele aus der Erfahrung der TeilnehmerInnen und ihre mitgebrachten Probleme können praxisnah besprochen werden.

Teilnahme:
Teilnehmen können Betroffene, die eine AGUS-Selbsthilfegruppe für Suizidtrauernde gründen möchten. Die Teilnahme ist nicht mit einer Verpflichtung zur Gründung verbunden. Teilnehmen können auch Betroffene, die bereits eine AGUS-Gruppe bzw. ein ähnliches Gesprächsangebot leiten. Das Seminar richtet sich auch an Teilnehmer von AGUS-Gruppen, die zusätzlich Leitungsfunktionen übernehmen möchten. Die Teilnahme ist nicht von einer Mitgliedschaft bei AGUS e.V. abhängig.

 

Seminar-Themen

Grundsätze der eigenen Arbeit als LeiterIn einer Trauergruppe nach Suizid:

  • Selbstverständnis als Trauernde/r und Rollenverständnis als Gruppenleiter
  • Zielvorstellung und innerer Auftrag
  • Zufriedenheit und Erfolgserlebnisse/Unzufriedenheit und Misserfolgsgefühle
  • eigene Grenzen

Regeln der Gruppenarbeit:

  • Aufnahmebedingungen
  • Kontaktmöglichkeiten
  • Verbindlichkeit
  • Gesprächsregeln
  • Sanktionen

Verantwortung für:

  • den äußeren Rahmen
  • die Einhaltung der Gesprächsregeln
  • „gelungene Abende“
  • eine volle und gut funktionierende Gruppe
  • positive Veränderung bei den einzelnen Gruppenmitgliedern
  • -die Verfassung des/der GruppenleiterIn

Netzwerke:

  • ÄrztInnen, TherapeutInnen, FamilienhelferInnen, Kirchen, Krankenkassen usw.
  • das AGUS-Büro / andere AGUS-GruppenleiterInnen
  • Supervision

Tipps aus der Praxis der Gruppenleitung