AGUS e.V.

- für Suizidtrauernde bundesweit -

Die gesetzlichen Krankenkassen und ihre Verbände unterstützen und fördern seit vielen Jahren Strukturen und Aktivtäten der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe durch immaterielle, infrastrukturelle und finanzielle Hilfen.

Die Förderung von Selbsthilfegruppen, Selbsthilfeorganisationen und Selbsthilfekontaktstellen auf der gesetzlichen Grundlage des § 20h Sozialgesetzbuch V (SGB V) trägt dem hohen gesundheitspolitischen Stellenwert der Selbsthilfe Rechnung.

Die Selbsthilfeförderung der Krankenkassen und ihrer Verbände zielt darauf ab, die Selbsthilfe in der Vielfalt ihrer Strukturen und Ausrichtungen zu unterstützen und dabei auch die neueren Entwicklungen der Selbsthilfebewegung zu berücksichtigen.

Die Fördermittel der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) werden in zwei Förderstränge aufgeteilt: Pauschalförderung und Projektförderung.

 

 

Pauschalförderung

Zur gemeinsamen und kassenübergreifenden Förderung der Selbsthilfeorganisationen haben sich die Bundesverbände der Krankenkassen zur "GKV - Gemeinschaftsförderung Selbsthilfe auf Bundesebene" zusammengeschlossen. Dies sind:

  • der Verband der Ersatzkassen e.V. (vdek)
  • der AOK-Bundesverband, GbR
  • der BKK Dachverband e.V.
  • der IKK e.V.
  • die Knappschaft
  • die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau

Im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h SGB V erhielt AGUS für das Jahr 2018 eine Förderung in Höhe von 48.000,- € im Rahmen dieser Pauschalförderung. Dafür sagen wir herzlichen Dank!

Projektförderung

Die krankenkassenindividuelle Förderung wird von einzelnen Krankenkassen und/oder ihren Verbänden verantwortet im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 h Sozialgesetzbuch V. Der Gesetzgeber hat den Krankenkassen die Möglichkeit eröffnet, mit der Selbsthilfe im Rahmen der Projektförderung zu kooperieren und inhaltlich zusammenzuarbeiten. Gefördert werden zeitlich und inhaltlich begrenzte Maßnahmen.

AGUS erhielt von folgenden Krankenkassen Mittel aus dieser Projektförderung. Die einzelnen Projekte sind jeweils mit den Fördersummen angegeben.

AOK

Neuauflage der Themenbroschüre "Suizidtrauer bei Kindern und Jugendlichen angstfrei unterstützen" (2017: 2.000,- €)

Barmer

Neugestaltung der Homepage (2012: 5.054,- € und 2017: 3.770,- €)

Nachdruck und Aktualisierung der Wanderausstellung (2015: 3.600,- € und 2017: 556,46 €)

Messestand beim Evang. Kirchentag in Berlin (2017: 4.880,25 €)

Broschüre "Vergebung nach einem Suizid" (2017: 3.953,- €)

Broschüre "Frauen trauern - Männer arbeiten. Ein Klischee?" (2017: 3.953,- €)

Broschüre "Trauer nach Suizid - (k)eine Trauer wie jede andere" (2018: 3.984,75 €)

Online-Terminvereinbarung für Telefonberatung (2018: 2.120,58 €)

Versenden personalisierter E-Mails (2018: 2.827,44 €)

DAK

Gestaltung und Nachdruck eines Katalogs zur Ausstellung (2012: 5.300,- € und 2017: 2.300.- €)

TK Die Techniker

Broschüre "Erklärungsmodelle - die Zeit vor dem Suizid" (2012: 3.274,- € und 2014: 688,83 €)

AGUS-Jahrestagungen (2016: 5.627,- €; 2017: 6.129,95 € und 2018: 7.059,30 €)

Zwei Workshops für suizidbetroffene Kinder und Jugendliche (2016: 6.132,- €)

Broschüre "Von der Angst verlassen zu werden. Wie Suizid ein Leben prägen kann" (2018: 3.960,85 €)